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«Melgar ist es in einem beispielhaften Balanceakt von Nähe und Distanz, Empathie und rationaler Erwägung gelungen, Menschen, die eine sichere Bleibe suchen, und jene, die sie betreuen und über sie befinden, in ihrem gespenstischen Transit-Alltag zu porträtieren, Geschichten im Beobachten zu erzählen. Man kann sich als Zuschauer nicht entziehen, bleibt aufgewühlt, alle Fragen sind offen und klingen nach. Mehr kann Kino nicht wollen, um brisante Politik zu veranschaulichen.» «Das ist gerade die Stärke dieses Dokumentarfilms. Er giert nicht nach der Sensation, dem Skandal, den Newsbildern. Vielmehr zeigt Fernand Melgar den Alltag einer Institution, die Bürokratie eines Asylantenheims, gibt einen Querschnitt. Lautlos, sorgfältig – ein Stück Gegenwartsgeschichte.» «Melgars Ziel war es, über das hochpolitische Thema der Schweizer Asylpolitik einen Film zu machen, der weder in rechte Hysterie noch in linke Idealisierung verfällt, sondern vorurteilslos die Realität zeigt und damit den Dialog ermöglicht. Das ist ihm eindrücklich gelungen.» DER BUND «Eine erfreulich unaktivistische Betrachtung der Situation von Flüchtlingen und Asylsuchenden, die vielen militanten SVP-Leuten die Augen öffnen würde. Ein seltenes Kunstwerk und auf keinen Fall zu verpassen.» «Fernand Melgar [...] lässt seine vielsagenden Bilder für sich sprechen und ihm gelingt es, jenen ein Gesicht zu geben, die zu oft lediglich Teil einer Statistik sind. Das Resultat ist ein unglaublich lebendiger Film; harsch, erschütternd und gleichzeitig auch witzig. Die Protagonisten sind derart fesselnd, dass man mehr über sie wissen möchte und fast frustriert zurückbleibt, wenn sie die Tore jener Festung verlassen, die man nie mehr mit den selben Augen betrachten wird.» «Melgar bezeugt mit seiner herausragenden Dokumentation LA FORTERESSE, dass sich das Kino manchmal umso stärker zeigt, je mehr es sich selbst zum Verschwinden bringt. Seine Beobachtungen in einem sogenannten Empfangszentrum für Asylsuchende im waadtländischen Vallorbe vermitteln die Widersprüche und die Komplexität der Problematik. Ein Film von grosser Humanität und ein Lehrstück darüber, wie man den Blick nahe heranführt und dabei Distanz wahrt.» «Schlicht ein unentbehrlicher Film. Trotz seines ernsten Inhalts ist der Film ein hervorragendes Beispiel an Angemessenheit und Beweis dafür, dass Engagement und Klarsichtigkeit sich nicht ausschliessen. Ein Film der sich aller Dogmatismen entledigt.» «Ein Film, der ohne Kommentar oder Interviews allein mit der Kraft der Bilder die hermetische Welt des Lagers zeigt, den harten Aufprall der Träume eines besseren Lebens auf die Wände und Zäune eines der strengsten Asylverfahren in Europa.» «LA FORTERESSE erzählt brüderlich, ohne Aufgeregtheit, ohne Entrüstung und politische Korrektheit eine zugleich alltägliche und ungeheuerliche Geschichte aus jener Festung im Herzen Europas.» «Dieser Blick hinter die Mauern ist so eindrücklich, weil der Dokumentarfilm erzählt, ohne zu urteilen. LA FORTERESSE portiert keine vorgefassten Meinungen, zeichnet keine Schwarzweissbilder und präsentiert keine einfachen Lösungen, der Film versucht vielmehr das Asylverfahren mit all seinen Widersprüchen und Schwierigkeiten zu zeigen, die ihm eigen sind.» «Gelungen umgesetzt. Man kann diesen Film nur weiterempfehlen, für jedermann.» «Und das ist die Stärke dieses Films: Jenseits der Situation der Insassen, jenseits der Regeln und Gesetze der Gastgeber, bietet uns Melgar eine tiefgründige und menschliche Sicht auf die (aktuelle?) Situation. Und überlässt dem Zuschauer die Frage nach der Moral, den Emotionen. Wir erhalten Einblicke, die nur Bruchstücke menschlicher Schicksale sind. Eindrücke, die noch lange, lange nachhallen.» «Ein brillianter Film!» «Ein rares Meisterwerk der Menschlichkeit!» «LA FORTERESSE ist nicht nur ein bestechendes Zeitdokument, sondern ein wahres Meisterwerk/Kunstwerk. Die Menschlichkeit und Wärme des Inhalts verbindet sich mit einer qualitativ hochstehenden Cinematographie. Es gibt kaum einen erschreckenderen Ort als Vallorbe, aber die Kamera schafft es, noch die gedämpftesten Lichter einzufangen und lässt einen die zarten Vibrationen von Stahl und Beton spüren. LA FORTERESSE hat die Grösse und den Anstand, die Situation der Antragsteller und der Beamten zu zeigen. Ein erschütternder Film.» Vollständige Pressestimmen runterladen (PDF 13 MB) |