«Ein Meisterwerk von seltener Menschlichkeit.»
Thierry Jobin, Le Temps
«Dieser gleichzeitig interessante und bewegende Film hat mich sehr beeindruckt. Er zeigt die Realität, so wie sie ist, mit all den Dramen, die sich in der heutigen Welt im Leben so vieler Unschuldiger abspielen. Das ist kein Propagandafilm. Die Qualität der Umsetzung hat mich sehr überrascht.»
Bundesrätin Evelyn Widmer-Schlumpf über La Forteresse, aufgezeichnet von Jean-Louis Kuffer, 24 HEURES
«Melgar ist es in einem beispielhaften Balanceakt von Nähe und Distanz, Empathie und rationaler Erwägung gelungen, Menschen, die eine sichere Bleibe suchen, und jene, die sie betreuen und über sie befinden, in ihrem gespenstischen Transit-Alltag zu porträtieren, Geschichten im Beobachten zu erzählen. Man kann sich als Zuschauer nicht entziehen, bleibt aufgewühlt, alle Fragen sind offen und klingen nach. Mehr kann Kino nicht wollen, um brisante Politik zu veranschaulichen.»
Martin Walder, NZZ AM SONNTAG
«Das ist gerade die Stärke dieses Dokumentarfilms. Er giert nicht nach der Sensation, dem Skandal, den Newsbildern. Vielmehr zeigt Fernand Melgar den Alltag einer Institution, die Bürokratie eines Asylantenheims, gibt einen Querschnitt. Lautlos, sorgfältig – ein Stück Gegenwartsgeschichte.»
SF (KULTURPLATZ)
«Ein Film von grosser Humanität, der noch zu reden geben wird - und ein Lehrstück darüber, wie man den Blick nahe heranführt und dabei Distanz wahrt.»
NZZ
«Melgars Ziel war es, über das hochpolitische Thema der Schweizer Asylpolitik einen Film zu machen, der weder in rechte Hysterie noch in linke Idealisierung verfällt, sondern vorurteilslos die Realität zeigt und damit den Dialog ermöglicht. Das ist ihm eindrücklich gelungen.»
DER BUND
«La Forteresse ist ein notwendiger Film. Trotz den ernsten Äusserungen ist der Film von einer erfreulichen Genauigkeit und ein schlagender Beweis, dass eine klare Darstellung trotz persönlichem Engagement möglich ist. Der Film ist frei von jeglichem Dogmatismus. Aber das Beste daran ist, dass der Regisseur uns nicht sagt, was wir denken sollen, sondern uns was zum Nachdenken gibt.»
Thierry Meyer, 24 HEURES
«Schon oft wurden Dokumentarfilme zum Thema Asyl gedreht. Aber dieser Film ist eindeutig besser als alles, was in den letzten zwanzig Jahren in der Schweiz zu diesem Thema gesagt wurde. Weil er nicht die Frage stellt, ob die Gesetze zu restriktiv oder zu lasch, ob die Asylsuchenden “echt“ oder “falsch“ sind. Dieser Film zeigt einfach Szenen aus dem Leben, Alltagsaufnahmen. Er zeigt tragische, aber auch glückliche und ungewöhnliche Momente.»
Philippa de Roten, TSR 19:30
+ Schweizer und internationale Presserevue zum Herunterladen (PDF >20MB)




